Comienza! Es geht los!

Das neue Jahr hat Einzug gehalten, die Reisevorbereitungen für unsere Reise zu MAGIS 2019 in Guatemala und zum Weltjugendtag in Panama sind abgeschlossen, und wir machen uns langsam aber bestimmt auf den Weg gen Zentralamerika. Ein Teil der Gruppe trifft sich schon am 9. Januar abends in der St. Ignatius Kirche in Frankfurt/Main. Die Jesuiten haben uns ihre Räume geöffnet und lassen uns bei sich nächtigen. Durch den zeitigen Flug am nächsten Tag ist das für das Gros der Gruppe die bevorzugte Anreise-Methode. Dabei haben wir vl. auch schon ein erstes (klitzekleines) MAGIS-Erlebnis?! Die Senioren-Runde von St. Ignatius lädt uns zum Filmabend in kleinem Rahmen sowie zum Sektempfang. In der Zwischenzeit kocht P. Trieu für die ganze Gruppe Gnocci in Gemüsesoße. Eigentlich schon viel zu spät betten wir uns schließlich zur Ruhe… auf unseren mitgebrachten Isomatten, Schlafsäcken und Campingpölstern! Wir schlafen zwischen, neben bzw. unter Seminarraumtischen, im großen Gemeindepfarrsaal. Etwas unbehaglich ist mir durchaus zumute, denn wir kommen spät ins Bett, müssen sehr früh raus, und dann auch noch auf dem harten Fußboden? Da fällt mir sofort ein wunderbares Zitat von P. Friedrich Prassl SJ ein, das ich kürzlich auf Facebook gelesen habe:

„Reduzieren setzt voraus, bestimmte Vorstellungen, Vorurteile und fixe Konzepte loslassen zu können, wenn sie nicht mehr zielgerecht sind. Das Ziel ist mehr Freiheit, Mut zu Neuem und Zufriedenheit – ein qualitatives „Mehr“. Dieses besondere „Mehr“ ist paradoxerweise eher durch eine bewusste Reduktion in persönlichen Lebensbereichen wie auch in Organisationsstrukturen zu erreichen.“

Es geht also um ein bewusstes Reduzieren (z.B. beim Schlafkomfort), das sich letztlich jedoch in ein „Mehr“ (an z.B. Zufriedenheit und Glück), ein MAGIS verkehrt! Dieses MAGIS ist es, dem wir in den folgenden Tagen und Wochen auf unserer Pilgerreise, mehr und mehr auf die Spur kommen wollen! Möge Gott uns dazu segnen und dabei begleiten!

Tatsächlich schlafe ich diese Nacht verhältnismäßig gut und auch jene, denen das nicht vergönnt war, stecken die strapaziöse Anreise nach Guatemala via Houston/USA durch mehrere Zeitzonen recht gut weg! Am Flughafen in Guatemala City werden wir am 10.1. spät abends von unseren Gastfamilien bereits erwartet…

(Autor: Sebastian, 32 Jahre aus Salzburg)

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