Das erste Kennenlernen

Oktober 2018, Nürnberg, 14 junge Menschen. Ein Ziel: Weltjugendtag 2019. Unser Kick-off für dieses Event stand ganz unter dem Zeichen des Kennenlernens. Und womit startet man am besten so ein erstes Aufeinandertreffen? Natürlich mit der Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse und so hat sich Trieu – gewissermaßen der Gastgeber – es sich nicht nehmen lassen, für uns vorzüglich zu kochen. Danach ging der Abend in ein wirkliches Kennenlernen über, klassisch mit einem Kennenlernspiel und gemütlichem Beisammensein im Anschluss. Und auch während des restlichen Wochenendes ging es natürlich darum, uns näher kennenzulernen und eine Gruppe zu bilden.

Aber was war neben dem Kennenlernen das Ziel des Wochenendes? Wir fahren als Gruppe gemeinsam nicht nur zum Weltjugendtag, sondern verbringen davor noch gemeinsame Zeit in dem Vorprogramm der Jesuiten zum WJT. Im Zentrum dieses Programms mit dem Namen MAGIS stehen gemeinsame soziale, kulturelle und pastorale Aktionen, die Reflexion des Erlebten, gemeinsame Messen und interkulturelle Feste. Ziel war daher neben dem Kennenlernen auch einen kurzen Einblick in die ignatianische Spiritualität zu bekommen. Im Vordergrund dieser Spiritualität steht das MAGIS, das Mehr. Es meint ein Mehr an Tiefe, ein Mehr an Qualität, an Frieden, Zuversicht und Freude. Dahin will uns das MAGIS führen: zu mehr Lebendigkeit, zu tieferem Glauben, zu vertrauensvoller Hoffnung. Diese Suche nach dem Mehr gibt der ignatianischen Spiritualität eine besondere Dynamik, die wir über das Wochenende spüren konnten. Gerade in Hinblick auf unsere Umwelt hatten wir ein großes Highlight mit einer eigentlich ganz simplen Aufgabe: Geh mit offenen Augen durch die Stadt und suche das Mehr. Herausgekommen sind einige tolle Fotos mit ihren jeweils ganz eigenen Geschichten. Aber auch das Nach-Innen-Gewandte hatte seinem Raum: So nutzten wir ein Lebensrad, um eine aktuelle Standortbestimmung in Bezug auf die Zufriedenheit in verschiedenen Lebensbereichen durchzuführen. Insbesondere die innere Achtsamkeit und die Fragen nach der eigenen Sehnsucht und danach, was mir Trost gibt, ist zutiefst ignatianisch. Im Laufe des Wochenendes wurden zudem viele wichtige Rahmendaten für die Reise angesprochen, auch wenn eine endgültige Klarheit über den Ablauf in Guatemala und Panama immer noch nicht herrscht.

Ausgestattet mit Vertrauen, Zuversicht und Flexibilität können wir hinreichend entspannt sein und drei wahnsinnig spannende und tolle Wochen in Mittelamerika erwarten. Und das alles unter dem Wahlspruch der Jesuiten: Omnia ad maiorem Dei gloriam, alles zur größeren Ehre Gottes.

Autor: Timo, 29 Jahre aus Bonn

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